Orientalischer Tanz - Was ist das?

Umgangssprachlich wird der Orientalische Tanz auch Bauchtanz genannt. Er ist einer der ältesten und weiblichsten Tanzformen. Er wird aus unserer Mitte heraus getanzt, kann energiegeladen und kraftvoll, verspielt und kokett, sinnlich und nach innen gerichtet sein.

Sein Ursprung wird in religiös-rituellen Fruchtbarkeitstänzen vermutet. Hierbei ging es um die Fruchtbarkeit der Erde und des Menschen. Unter dem Einfluss anderer Tänze und Kulturen entwickelte er sich im Laufe der Zeit zum Unterhaltungstanz. Tänzerinnen zeigten diesen Tanz auf den Festen der Reichen und auf öffentlichen Plätzen.

Nach Europa kam der Orientalische Tanz in den 70er-Jahren nicht etwa aus Ägypten oder der Türkei, sondern aus Amerika. Während der Weltausstellung 1893 in Chicago konnte man bereits die ersten arabischen Tänzerinnen bewundern. In den 60er-Jahren kam es in den USA zu einem regelrechten Bauchtanzfieber, dass in den 70er-Jahren auch Deutschland erfasste.

Natürlich entwickelte und entwickelt sich der Orientalische Tanz auch heute noch weiter. Man findet Elemente westlicher Tanzarten, wie z. B. des Balletts wieder.

 

Was kann der Orientalische Tanz bewirken?

Der Orientalische Tanz ist ein Fitnessprogramm für den gesamten Körper. Frauen lernen durch das gezielte Anspannen und Loslassen einzelner Muskelgruppen, diese zu kontrollieren. Kaum genutzte Muskelgruppen werden mobilisiert und das Gefühl für den eigenen Körper, die Koordination und Körperhaltung verbessern sich. Die neue Körpererfahrung wirkt sich auch positiv auf das Selbstbewusstsein und die Lebensfreude aus.

Der Orientalische Tanz ist eine Wohltat für Körper und Seele. Er ist für Frauen jeden Alters, egal ob sie schlank ist oder weiblich Rundungen hat, geeignet.

Wer unterrichtet den Orientalischen Tanz?

 

Susanne Farida Schon kam im Herbst 2002 zum Orientalischen Tanz. Nachdem sie eine 2-jährige Tanzausbildung bei Manóu aus Siegen genießen konnte, wechselte sie im September 2004 zu Ilka Günther ins Tanzstudio Alhamra in Siegen. Bis Dezember 2007 war sie Tänzerin im Auftrittsensemble des Tanzstudios Alhamra "Ensemble Shaylan". Im April 2006 gründete sie gemeinsam mit Christiane  das Duo "Najmat el Sahara". Zwei Jahre lang war sie Mitglied im Tabla-Ensemble "Amar" von Yasmina el Rakkasah.

Durch Weiterbildungs-Seminare für Dozenten u. a. in der Orient Academy Offenbach hat Susanne ihre Kenntnisse in Tanztechnik, Tanzmedizin, Pädagogik und Didaktik weiterentwickelt und vertieft. Am 10.01.10 hat sie ihre einjährige Ausbildung zur lizenzierten Trainerin für Orientalischen Tanz im Deutschen Tanzsportverband erfolgreich abgeschlossen. Susanne bildet sich weiterhin in Workshops bei namhaften Dozenten des In- und Auslands fort. Sie unterrichtet den Orientalischen Tanz seit Juli 2006.

 

Christiane Munira Wienen entdeckte den Orientalischen Tanz bereits 1998 für sich. Bis Dezember 2007 nahm sie regelmäßigen Unterricht bei Ilka Günther. Von 2003 bis Ende 2007 war sie Tänzerin im Ensemble des Tanzstudios Alhamra "Ensemble Shaylan". Im April 2006 gründete sie gemeinsam mit Susanne Farida das Duo        "Najmat el Sahara". Sie war zwei Jahre lang Mitglied im Tabla-Ensemble "Amar" von Yasmina el Rakkasah.

 

In der Orient-Akademy in Offenbach hat Christiane ihre Kenntnisse in Tanztechnik, Tanzmedizin, Pädagogik und Didaktik weiterentwickelt und vertieft. Am 10.01.10 hat sie die einjährige Ausbildung zur lizenzierten Trainerin für Orientalischen Tanz erfolgreich abgeschlossen. Christiane bildet sich weiterhin in Workshops bei namhaften Dozenten des In- und Auslands fort. Christiane unterrichtet seit 2006 Kinder und Erwachsene.

 

Orientalischer Tanz

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